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Extreme Übelkeit: Hyperemesis gravidarum

Verifiziert von

Sara Dellner

Hebamme

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    Extreme Übelkeit: Hyperemesis gravidarum

    Verifiziert von

    Sara Dellner

    Hebamme

    Es ist nicht ungewöhnlich, während der Schwangerschaft unter Übelkeit zu leiden und/oder zu erbrechen. Bis zu 80 Prozent aller schwangeren Frauen sind in irgendeiner Form betroffen. Einige sind jedoch von extremer Schwangerschaftsübelkeit betroffen – um dieses Phänomen namens Hyperemesis gravidarum geht es in diesem Artikel.

    Die Symptome von Schwangerschaftsübelkeit, oft als Morgenübelkeit in der Schwangerschaft bezeichnet, treten häufig zwischen der 4. und 7. Schwangerschaftswoche auf. Viele Frauen fragen sich, wann Übelkeit in der Schwangerschaft beginnt und wie lange sie anhält. In den meisten Fällen erreichen die Symptome ihren Höhepunkt um die 9. Schwangerschaftswoche und klingen nach der 16. bis 20. Woche ab. Bei etwa 10 % der Betroffenen kann die Übelkeit in der Schwangerschaft jedoch länger anhalten und in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft immer wieder auftreten, was zu einer schwangerschaftsübelkeit den ganzen tag führen kann.

    Was ist Hyperemesis gravidarum?

    Hyperemesis gravidarum (HG) ist keine normale Schwangerschaftsübelkeit, sondern eine schwere Form von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft. Sie betrifft 0,5–2 % aller Schwangeren und beginnt häufig früh in der Schwangerschaft. Diese Erkrankung kann den Allgemeinzustand erheblich beeinträchtigen, zu Gewichtsverlust, Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) und Störungen im Elektrolythaushalt sowie Energiestoffwechsel führen. Etwa 3,6 % der Frauen mit Hyperemesis müssen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden, was Hyperemesis zum häufigsten Grund für Klinikaufenthalte in der Frühschwangerschaft macht.

    Frauen mit Hyperemesis gravidarum erbrechen oft mehrmals täglich, wobei die Symptome sehr individuell sind. Dieses extreme Schwangerschaftserbrechen unterscheidet sich deutlich von der üblichen Übelkeit in der Schwangerschaft.

    Hyperemesis gravidarum: Ursachen und Risikofaktoren

    Die Hyperemesis gravidarum Ursachen sind noch nicht vollständig erforscht. Vermutlich spielen genetische, hormonelle und persönliche Faktoren eine Rolle. Studien zu den Hyperemesis gravidarum Symptomen zeigen:

    • Frauen, deren Mutter, Schwester, Tante oder Großmutter ebenfalls unter Hyperemesis litten, haben ein erhöhtes Risiko.
    • Frauen mit einer Mehrlingsschwangerschaft, die Zwillinge oder Mehrlinge erwarten, sind häufiger betroffen.
    • Ein Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen, wie dem Anstieg des hCG-Spiegels (humanes Choriongonadotropin) und Östrogen, wird vermutet.
    • Frauen, die auf hormonelle Verhütungsmittel empfindlich reagierten, zu Reisekrankheit oder Migräne neigen, scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
    • Wer bereits in einer früheren Schwangerschaft an Hyperemesis litt, hat ein hohes Risiko, auch in folgenden Schwangerschaften betroffen zu sein.

    Psychische Auswirkungen und Unterstützung

    Starke Übelkeit in der Schwangerschaft, insbesondere Hyperemesis gravidarum, kann psychisch belastend sein und Angstzustände oder Depressionen auslösen. Es ist daher wichtig, frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen.

    Wann solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?

    Wenn du ungewöhnlich häufig erbrichst oder unter ganztägiger Übelkeit in der Schwangerschaft ohne Erbrechen leidest, informiere deine Hebamme oder deinen Arzt. Sie können dir helfen durch:

    • Medikamente gegen Übelkeit in der Schwangerschaft (Antiemetika)
    • Ernährungsberatung, um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen sicherzustellen
    • Tipps zur Ernährungsumstellung und welche Lebensmittel sich trotz Übelkeit am besten eignen
    • Bei starkem Erbrechen und Beeinträchtigung deines Allgemeinzustands solltest du nicht zögern, die Notaufnahme aufzusuchen. Dort kannst du eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr und Nährstoffe über eine Infusion erhalten. Gegebenenfalls ist ein stationärer Aufenthalt nötig, bis sich dein Zustand verbessert.

    Zusammenfassung und Tipps

    Hyperemesis gravidarum ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die nicht nur körperlich, sondern auch emotional belastend ist. Achte auf deinen Körper und nimm jede Hilfe in Anspruch, die dir zur Verfügung steht.

    Folgende Maßnahmen können helfen:

    • Medikamente gegen Übelkeit in der Schwangerschaft
    • Individuelle Ernährungsberatung und Vitaminergänzung
    • Psychologische Unterstützung oder Beratungsgespräche
    • Regelmäßiger Kontakt mit deiner Hebamme
    • Ärztliche Notfallversorgung bei Bedarf
    • Alternative Therapien wie Akupressur oder Akupunktur (nach Rücksprache mit dem Arzt)

    Lass deine Symptome ärztlich abklären und besprich mit deinem Frauenarzt die nächsten Schritte. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um deine Gesundheit und die deines Babys bestmöglich zu unterstützen und mögliche Komplikationen wie Elektrolytentgleisungen zu vermeiden.

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